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Spät Vater werden: Was bedeutet das für Männer und Kinder? 

26.05.2022

Schon wieder ist ein weiteres Jahr vergangen und Christi Himmelfahrt steht vor der Tür. In anderen Worten: Es ist Vatertag! Nachdem wir vor knapp drei Wochen den Müttern dieser Welt Anerkennung, Respekt und Dankbarkeit für ihre Lebensleistung gezeigt haben, sind jetzt nun die Väter oder auch Papis an der Reihe. War es früher gang und gäbe bereits im sehr jungen Alter Kinder zu bekommen, geht der gesellschaftliche Trend inzwischen in die andere Richtung. Das durchschnittliche Alter von Eltern bei der Geburt ihres ersten Kindes nimmt immer weiter zu: Im Jahr 1991 lag das Durchschnittsalter für Männer bei 31, im Jahr 2020 erst bei 34,6. Noch interessanter ist es, dass gerade 6 % aller Männer im Jahr 2019 älter als 44 Jahre alt waren. Da stellt sich die Frage: Was bedeutet es, in diesem Alter Vater zu werden?


Lebenserfahrung & eine finanzielle Basis 

Wie sagt man so schön? Mit dem Alter kommt die Reife. Gleiches gilt auch fürs Vaterwerden. Werden Sie das erst mit steigendem Alter, haben Sie in Ihrem Leben schon einiges gesehen und erlebt. Diese Lebenserfahrung und -weisheit lässt sich wunderbar in die Kindererziehung übertragen, während potenzielle Unsicherheiten ausgemerzt werden können. Ein weiterer wichtiger Punkt ist in jedem Fall das Thema Karriere und Finanzen. In diesem Alter haben die meisten Menschen ihre finanzielle Basis bereits geschaffen. Das bedeutet zwar nicht, dass Männer in älteren Jahren beruflich nicht immer noch stark eingespannt sind – meist müssen sie sich aber keine Sorgen mehr darum machen, wie ihre Familien über die Runden kommen.  

Mit den Kindern zieht Aufregung ins Haus 

Gleichzeitig muss man sich aber auch vor Augen führen, dass Männer in höherem Alter nicht mehr dieselbe Ausdauer und Geduld wie mit Anfang 30 haben. Kleinkinder sind laut, möchten toben und können auch mal quengelig sein. Ist in diesem Lebensabschnitt die Sehnsucht nach Ruhe groß, können Kinder einen Strich durch die Rechnung machen. Je nach Alter kommen auch Fragen auf, wie: „Werde ich die Hochzeit meines Kindes erleben können? Werde ich meine Enkelkinder jemals kennenlernen?“ Unangenehme Fragen, die sich frisch gebackene Väter in ihren 50ern aber durchaus stellen. Letztlich sind das Gedanken und Fragen, die in der Kinderplanung Platz finden müssen. Am Ende des Tages braucht ein Kind aber keine ausgeklügelten Weisheiten, keine perfekte Finanzplanung und auch kein pausenloses Action-Programm. Das, was es braucht, ist von seinen Eltern bedingungslos geliebt zu werden.

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