Der EmployeeChoice ist ein von cadooz ausgegebener 2-Parteien-Gutschein, d.h. der EmployeeChoice kann nur bei cadooz eingelöst werden. Der EmployeeChoice verkörpert ein Recht zum Bezug von Waren aus der Produktpalette von cadooz im Wert des Gutscheinguthabens. Ein Rücktausch des EmployeeChoice in Geld ist ausgeschlossen.

Der EmployeeChoice ist in 3 Varianten erhältlich

Key Facts

Als Zwei-Parteien-Gutschein ist der EmployeeChoice ausschließlich bei cadooz einlösbar. Der Inhaber eines EmployeeChoice kann allein in einem von cadooz betriebenen Online-Shop seinen EmployeeChoice gegen Waren aus der Produktpalette von cadooz einlösen. Die mit dem eingelösten EmployeeChoice erworbenen Waren werden von cadooz je nachdem entweder postalisch versendet oder elektronisch bereitgestellt.

Die Produktpalette von cadooz für die Einlösung des EmployeeChoice besteht aus einer begrenzten Anzahl von Waren.

Die Waren können Sachprämien oder Sortimentsgutscheine ausgewählter Gutscheinpartner sein. Die Sortimentsgutscheine berechtigen ausschließlich zum Bezug von Waren oder Dienstleistungen und erfüllen ebenfalls die Kriterien des § 2 Abs. 1 Nr. 10 ZAG. Die Sortimentsgutscheine sind insbesondere keine Prepaid-Kreditkarten. 

Nicht Gegenstand der Produktpalette von cadooz sind Geldsurrogate wie Devisen sowie Finanzinstrumente.

In Abhängigkeit von der von cadooz angebotenen Produktpalette bei Einlösung des EmployeeChoice gibt es verschiedene Produktvarianten des EmployeeChoice. Zu unterscheiden sind der EmployeeChoice Classic, der EmployeeChoice Plus sowie der EmployeeChoice Product.

Den EmployeeChoice gibt es in der wiederaufladbaren und nicht wiederaufladbaren Variante. 

Für den wiederaufladbaren EmployeeChoice können Sie als Unternehmen jederzeit Gutscheinguthaben bei cadooz erwerben und damit die wiederaufladbaren EmployeeChoice Ihrer Mitarbeiter aufladen. Eine Aufladung durch den Mitarbeiter ist ausgeschlossen. Der wiederaufladbare EmployeeChoice wird in haptischer Form, das heißt als Gutscheinkarte angeboten. 

Der nicht wiederaufladbare EmployeeChoice wird sowohl in haptischer Form als auch in elektronischer Form angeboten.

Der EmployeeChoice ist ausschließlich bei cadooz zum Bezug von Waren aus der Produktpalette von cadooz einsetzbar. Der EmployeeChoice kann nicht bei Dritten, insbesondere nicht bei den Gutscheinpartnern zum Bezug von Waren oder Dienstleistungen eingelöst werden.

Es ist zudem technisch ausgeschlossen, dass sich der Inhaber mit dem EmployeeChoice bei Dritten etwa an Bankautomaten Geld auszahlen lassen kann. Es ist ebenfalls technisch ausgeschlossen, dass der Inhaber mit dem EmployeeChoice Geldbeträge an Dritte überweisen kann. Der EmployeeChoice verfügt über keine IBAN und kann nicht als generelles Zahlungsinstrument hinterlegt oder genutzt werden.

Der EmployeeChoice als Sachbezugsgutschein

Nach Auffassung von cadooz und ihrer Rechtsberater ist der EmployeeChoice zur Gewährung von Sachbezug geeignet, weil er ausschließlich zum Bezug von Waren oder Dienstleistungen berechtigen und die Kriterien des § 2 Absatz 1 Nummer 10 des Zahlungsdiensteaufsichtsgesetzes erfüllt.

Ausschließlich zum Bezug von Waren oder Dienstleistungen

Der EmployeeChoice ist ausschließlich gegen Waren oder Dienstleistungen einlösbar. Die Produktpalette von cadooz umfasst eine begrenzte Anzahl von Waren. Unter den Waren befinden sich Sachprämien und Sortimentsgutscheine.

Auch Sortimentsgutscheine sind nach dem Wortlaut Waren, weil sie gehandelt, verkauft oder getauscht werden können und somit Gegenstand des Warenhandels sind. Nach der gesetzlichen Wertung des § 8 Abs. 1 S. 3 EStG sind Gutscheine, die die Voraussetzungen des § 8 Abs. 1 S. 3 EStG erfüllen, Sachbezug und keine Einnahmen in Geld. Dann kann aber auch ein solcher Wertgutschein, den ein Gutscheininhaber für seinen EmployeeChoice einlösen kann, nicht dazu führen, dass der EmployeeChoice zur Einnahme in Geld wird. Dieses Ergebnis steht auch im Einklang mit den Ausführungen im BMF-Schreiben. Danach fallen auch Bezugsrechte unter das Begriffspaar „Waren oder Dienstleistungen“. In Rz. 13 des BMF-Schreibens sind z.B. ausdrücklich Fahrberechtigungen genannt.

Der EmployeeChoice ist nicht gegen Geld oder Geldsurrogate einlösbar. Der EmployeeChoice ist bei cadooz nicht in Geld rücktauschbar und verfügt auch sonst über keine Barauszahlungsfunktion. Geldsurrogate wie Devisen oder Finanzinstrumente sind nicht Bestandteil der Produktpalette von cadooz. Schließlich verfügt der EmployeeChoice über keine IBAN und kann auch sonst nicht als generelles Zahlungsinstrument hinterlegt werden.

Der EmployeeChoice erfüllt die Kriterien des § 2 Abs. 1 Nr. 10a ZAG

Der EmployeeChoice erfüllt die Kriterien des § 2 Absatz 1 Nr. 10a ZAG, weil es sich bei dem EmployeeChoice um einen Zwei-Parteien-Gutschein handelt. Der EmployeeChoice berechtigt, ausschließlich Waren aus der Produktpalette von cadooz zu beziehen. Somit ist cadooz als Herausgeber des EmployeeChoice einziger Akzeptant des Gutscheins.

Das BMF-Schreiben stellt in Rz. 9 a) des BMF-Schreibens klar, dass Zwei-Parteien-Gutscheine die Anforderungen des § 2 Abs. 1 Nr. 10 Buchst. a ZAG ohne Weiteres erfüllen. Es gibt keinen begrenzteren Kreis von Akzeptanzstellen als die Beschränkung der Einlösung eines Gutscheins auf den Aussteller selbst.

Damit ist der EmployeeChoice genau das Gegenteil von Geldsurrogaten. Während Prepaid-Kreditkarten als Zahlungsmittel eingesetzt werden können, kann der EmployeeChoice allein bei cadooz eingelöst werden.

Sicher ist sicher: Anrufungsauskunft

Rechtssicherheit, ob der EmployeeChoice die Voraussetzungen für den Sachbezug erfüllt, kann jeder Arbeitgeber durch eine Anrufungsauskunft erhalten.

Hierbei unterstützen wir Sie gerne. Sprechen Sie uns einfach an.

Bitte beachten Sie

Die vorgenannten Informationen stellen keine steuerliche Beratung dar und ersetzen in keinem Fall den Gang zum Steuerberater. Bei den oben genannten Ausführungen handelt es sich um eine Einschätzung von cadooz, die sich im Nachhinein auch als nicht zutreffend erweisen kann. cadooz haftet nicht für nachteilige Folgen, die Ihnen entstehen können, wenn Sie sich auf die oben aufgeführten Informationen verlassen. Unsere Empfehlung lautet daher, dass Sie sich diesbezüglich steuerrechtlichen Rat einholen und gegebenenfalls eine Prüfung durch Ihre Finanzverwaltung vornehmen lassen.

 

 

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